ZAZEN / Sit-zen Meditation für Zen Golfer

Wir verwenden auch eine der ältesten Formen der Meditation: Sitzen in Stille. Diese einfache Technik hat eine jahrhundertealte Tradition vor allem bei den Japanischen Buddhisten. Wir erlauben uns, nichts zu tun und einfach nur aufmerksam zu sein. Wir lassen uns und die Welt einfach so, wie sie ist, ohne einzugreifen oder zu handeln. Das hört sich zunächst sehr einfach an und doch stellen wir häufig fest, dass wir in der Stille mit vielen Themen konfrontiert sind. Der Verstand wirft Fragen auf und wir erkennen, wie verstrickt wir in unsere Muster und Gewohnheiten sind und welche Spannungen damit einhergehenden. Wenn wir es schaffen einige Sekunden frei von Gedanken zu sein, ist die Erleuchtung um die Ecke. Das was so einfach erscheint, ist eine der größten Herausforderungen des Lebens. Und sobald die Gedanken weniger werden, sind die restlichen umso gewaltsamer. Wir verlängern zuerst die Momente der Stille beim Sitzen und damit auch beim Golfen. Alles weitere ergibt sich aus der Routine.

Zazen für Zengolfer Club Meditation Die Technik verlangt, dass Du Deine Aufmerksamkeit auf nichts Bestimmtes richtest sondern einfach ins Leere schaust. Die Tradition sagt, du schaust auf eine leere Wand. Aber es kann auch der Himmel sein oder die Rinde eines Baumes. Während Du Deinen Körper so ruhig wie möglich haltest, lasse Deinen Atem immer ruhiger werden. Lass die Entspannung passieren, ohne Dein Zutun passieren. Anfangs musst Du das einleiten, aber irgendwann lass es von allein geschehen. Die Glanzleistungen im Sport passieren eben auch nie mit viel Tun und Eigeninitiative sondern aus Momenten des Loslassens heraus. Zuerst muss die Technik erlernt werden, aber irgendwann spielt es dann aus Deiner Mitte dem Hara heraus.

Anfänglich ist das eine ganz große Herausforderung, und auch physisch kann es eher zu Anspannungen führen, aber nach und nach fallen der Verstand und Blöcke von Dir ab und Du kannst oft zeitlose Momente von Leichtigkeit und Stille erfahren, die kostbarer erscheinen als jede Trophy, die wir in der äußeren Welt gewinnen können.

Viele passionierte Meditierer werden oft fanatische Vertreter Ihrer Errungenschaft. So wie Soldaten betreiben Sie nun Ihre Technik des Meditierens und halten sich strikt an diverse technische Anweisungen. Wir verlangen überhaupt nichts, im Gegenteil lasse jedne frei wie er mit Hilfestellungen umgeht, denn bei dem Ausführen der Technik erkennt er selbst die für ihn beste Form. Also eine aufrechte Haltung ist sicher von Vorteil, kann aber auch in die falsche Richtung lenken, wenn man daraus eine Religion macht.

Meditierer werden für Realitätsfllüchtlinge gehalten. das ist völliger Unsinn. Einzig und allein der Meditierer ist kein Realitätsflüchtling - jeder andere ist es. Meditation heißt, aus den Wünschen, aus den Gedanken, aus dem Kopf herauskommen. Meditation heißt, sich im Augenblick, in der Gegenwart zu entspannen. Meditation ist das einzige auf der Welt, das keine Realitätsfllucht ist., obwohl es jedermann behauptet. Diejenigen, die Meditation verdammen, tun dies immer mit dem Argument, daß es eine Flucht sei, eine Flucht vor dem Leben. Sie reden bunten Unsinn; Sie wissen nicht was sie sagen. Meditation ist keine Flucht vor dem Leben, es ist eine Flucht in das Leben hinein. Der Verstand flieht vor dem Leben, Begierde flieht vor dem Leben. Meditation heißt die Augen aufmachen, Meditation heißt sehen. (Osho)

 

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